Du planst Deine nächste Retrospektive? Fang mit einem zufällig generierten Ablauf an, pass ihn an, druck ihn aus und teile die URL mit anderen. Oder guck Dich einfach nach neuen Ideen um!

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3 für 1 - Beginn (#70)

Kläre, wie zufrieden das Team ist mit den Ergebnissen der Iteration, der Kommunikation und der Stimmung im Team ist - alles in einem
Source: Judith Andresen
Bereite ein Flipchart vor mit einem Koordinatensystem. Beschrifte die y-Achse mit 'Zufriedenheit mit den Ergebnissen der Iteration', die x-Achse mit 'Häufigkeit mit der wir uns koordinieren'. Bitte alle Teilnehmer, den Punkt der Zufriedenheit (y-Achse) und der wahrgenommenen Häufigkeit (x-Achse) zu markieren - und zwar mit einem Emoticon, der ihre Stimmung zeigt (also nicht nur einem Punkt).
Diskutiere überraschende Ausreißer und extreme Stimmungen. (Variiere die x-Achse, um andere Themen im Team zu reflektieren, z. B. 'Häufigkeit, in der wir als Zweiter-Team programmieren (Pairing)'.)

4 Ls - Loved, Learned, Lacked, Longed for (#78)

Finde heraus, was die Leute richtig gut fanden, gelernt haben, was ihren gefehlt hat und wonach sie sich gesehnt haben
Source: Mary Gorman & Ellen Gottesdiener probably via groupmap.com
Jede Person denkt einzeln über diese vier Fragen nach:
  • Was fand ich richtig gut („loved“)?
  • Was habe ich gelernt („learned“)?
  • Was habe ich vermisst („lacked“)?
  • Wonach habe ich mich gesehnt („longed for“)?
  • Sammle die Antworten, entweder mit Stickies auf Flipcharts oder in einem digitalen Tool, wenn ihr auf unterschiedliche Standorte verteilt seid. Teile die Gruppe in vier Untergruppen, je eine für jedes der vier „L“. Lasse die Untergruppen alle Notizen durchgehen, bitte sie, Muster zu erkennen und ihre Erkenntnisse an die Gesamtgruppe zurückzumelden. Verwende die Ergebnisse als Input für die nächste Phase.

    Diagramm zu Ursache und Wirkung (#25)

    Findet die Ursachen von Problemen, die sich schwer fassen lassen und zu endlosen Diskussionen führen.
    Source: Henrik Kniberg
    Schreibe auf einen Klebezettel das Problem auf, welches untersucht werden soll und klebe es in die Mitte eines Whiteboards. Finde heraus, warum es sich dabei überhaupt um ein Problem handelt, in dem Du immer wieder fragst: "Na und?"

    Finde anschließend heraus, was die Ursache für das Problem ist, in dem Du immer wieder fragst "Wieso (kommt es dazu)?"

    Dokumentiere eure Erkenntnisse auf Klebezetteln und stelle kausale Zusammenhänge zwischen ihnen mit Pfeilen her. Jeder Zettel kann mehrere Ursachen haben und mehr als eine Konsequenz.

    Diese Methode sollte es euch ermöglichen, Teufelskreise zu entdecken und etwas gegen sie zu unternehmen.

    Drei mal Drei (#125)

    Baut auf den Ideen des anderen auf, um tolle Aktionen zu finden
    Source: Simon Tomes
    Diese stille Brainstorming-Methode hilft dem Team, wirklich kreative Lösungen zu finden und auch ruhigen Menschen die gleichen Möglichkeiten zu geben, sich einzubringen:

    • Jeder schreibt 3 Post Its mit je einer Aktionsidee.
    • Gehe durch den Raum und stelle jede Idee in 15 Sekunden vor.
    • Sammel alle Post Its ein, so dass jeder sie sehen kann.
    • Jeder schreibt auf das Post It, das ihn am meisten inspiriert, seinen Namen.
    • Nimm dann alle Post Its ab, auf denen kein Name steht.
    Wiederhole diesen Vorgang noch zweimal. Abschließend können alle per Dot-Voting darüber abstimmen, welche Aktion(en) das Team umsetzen wird.

    SaMoLo (Same of, More of, Less of) (#17)

    Hole Dir Verbesserungsvorschläge zu Deiner Rolle als Moderator
    Source: Fairly good practices
    Unterteile ein Flipchart in drei Abschnitte mit den Überschriften "More of" , "Same of" und "Less of". Bitte die Teilnehmer, Dir einen Schubs in die richtige Richtung zu geben: Sammle Klebezettel dazu, wovon sie mehr (More of), gleichbleibend viel (Same of) oder weniger wollen (Less of). Lies die Klebezettel kategorieweise laut vor und besprich sie kurz.

    (#)


    Quelle:
    Retromat enthält Aktivitäten, die insgesamt () Kombinationen ermöglichen. Und wir fügen laufend weitere hinzu.

    Übersetzung von Ronald Steyer

    Ronald findet in ziemlich unterschiedlichen Aufgaben immer wieder das, was ihn besonders interessiert: Veränderungen oder besser: Transformation fördern. Um Unternehmen kundenorientierter und anpassungsfähiger zu machen, will er sie für agiles Arbeiten begeistern, Du kannst ihm schreiben.

    Vielen Dank auch an Martin Luig.

    Übersetzung von Patrick Zeising

    Patrick arbeitet in verschiedenen Rollen in der Softwareentwicklung in einem fantastischen Team. Seine Leidenschaft wird dabei geweckt von agilen Methoden. Gäbe es in seinem Leben keine IT, so stünde er jetzt mit seiner Gitarre vor einem Mikro auf einer Bühne. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen.

    Original von Corinna Baldauf

    Während ihrer Zeit als ScrumMaster hat sich Corinna so etwas wie den Retromat gewünscht. Letztlich hat sie ihn einfach selbst gebaut in der Hoffnung, dass er auch anderen hilft. Hast Du Fragen, Vorschläge oder Aufmunterungen für sie? Du kannst ihr schreiben oder ihr auf Twitter folgen.

    Mitentwickelt von Timon Fiddike

    Timon gibt Scrum Schulungen. Als Integraler Coach und agiler Coach coacht er Executives, Manager, Product Owner und Scrum Master. Retromat Nutzer seit 2013, Mitentwickler seit 2016. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen. Photo © Ina Abraham.