Du planst Deine nächste Retrospektive? Fang mit einem zufällig generierten Ablauf an, pass ihn an, druck ihn aus und teile die URL mit anderen. Oder guck Dich einfach nach neuen Ideen um!

Ist es Deine erste Retro? Fang hier an!
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Postkarten (#42)

Teilnehmer wählen Postkarten aus, die ihren Gedanken bzw. Gefühle entsprechen
Source: Corinna Baldauf
Bringe viele unterschiedliche Postkarten mit, mindestens viermal so viele wie Teilnehmer da sind. Verteile die Postkarten im Raum und sage den Teilnehmern, sie sollen die Postkarte auswählen, die am besten darstellt, was sie über die letzte Iteration denken. Bitte sie, dann drei Stichworte auf Karten zu schreiben, die die Postkarte bzw. die letzte Iteration beschreiben. Nacheinander hängen die Teilnehmer ihre Postkarten und die Karten mit den Stichworten auf und erklären den anderen Teilnehmern ihre Wahl.

Verspätungs-Anzeige (#127)

Was groß ist die aktuelle Verspätung? Und wohin geht´s?
Source: Christian Schafmeister
Zeichne eine Tabelle mit 3 Spalten. Überschreibe die erste Spalte mit "Ziel", die zweite mit "Verspätung" und die dritte mit "Info".

Stelle folgendes Szenario vor: 'Du befindest dich am Bahnhof. Wo fährt dein Zug hin? (Das kann ein erfundener oder ein echter Ort sein.) Wie viel Verspätung hat der Zug gerade? Und was ist die Info? Welchen Grund hat die Verspätung? (Das kann der 'wahre' Grund sein oder sich an den typischen Ansagen orientieren.)' Jedes Teammitglied füllt 3 Post-Its aus, eins für jede Spalte. Reihum hängt jedes Teammitglied seine Post-Its auf und erklärt kurz, warum er/sie zum Ziel XY fährt und welchen Grund die Verspätung hat (oder warum der Zug pünktlich ist).

Züge und Zugverspätungen sind in Deutschland sehr geläufig. Aber man kann natürlich auch ein anderes Verkehrsmittel wählen.

Postersession (#91)

Teile eine große in kleinere Gruppen, die jeweils ein Poster erstellen
Source: Unknown, adapted by Corinna Baldauf, inspired by Michal Grzeskowiak
Nachdem ihr in der vorherigen Phase ein wichtiges Thema identifiziert habt, könnt ihr nun detailliert darauf eingehen. Lasse aus der größeren Gruppe mehrere kleinere Gruppen von 2-4 Personen bilden, die jeweils ein Poster (Flipchart) für die anderen Gruppen vorbereiten. Habt ihr mehr als ein Hauptthema identifiziert, lasse die Teammitglieder auswählen, an welchem sie weiterarbeiten möchten. Gebe den Teams Hinweise darauf, mit was sich die Poster beschäftigen sollen und was sie beantworten sollen, wie zum Beispiel:

  • Was genau passiert derzeit? Warum ist das ein Problem?
  • Warum / wann / wie passieren diese Dinge?
  • Wer profitiert von der aktuellen Situation? Welcher Vorteil entsteht daraus?
  • Mögliche Lösungen (mit Vor- und Nachteilen)
  • Wer könnte helfen, die Situation zu verbessern?
  • … und was noch in eurer Situation angemessen ist ...

  • Die Gruppen haben 15-20 Minuten Zeit, um ihre Poster zu gestalten. Kommt dann wieder zusammen, jede Gruppe bekommt dann zwei Minuten, um ihre Ergebnisse zu präsentieren.

    Drei mal Drei (#125)

    Baut auf den Ideen des anderen auf, um tolle Aktionen zu finden
    Source: Simon Tomes
    Diese stille Brainstorming-Methode hilft dem Team, wirklich kreative Lösungen zu finden und auch ruhigen Menschen die gleichen Möglichkeiten zu geben, sich einzubringen:

    • Jeder schreibt 3 Post Its mit je einer Aktionsidee.
    • Gehe durch den Raum und stelle jede Idee in 15 Sekunden vor.
    • Sammel alle Post Its ein, so dass jeder sie sehen kann.
    • Jeder schreibt auf das Post It, das ihn am meisten inspiriert, seinen Namen.
    • Nimm dann alle Post Its ab, auf denen kein Name steht.
    Wiederhole diesen Vorgang noch zweimal. Abschließend können alle per Dot-Voting darüber abstimmen, welche Aktion(en) das Team umsetzen wird.

    Konstellationen - Abschluss (#53)

    Lasse die Teilnehmer Aussagen bestätigen oder ablehnen, indem Sie sich im Raum bewegen
    Source: Lyssa Adkins via Luis Goncalves, Christoph Pater
    Lege eine Scheibe oder eine Kugel in die Mitte eines freien Raumes und versammle das Team darum. Die Scheibe ist der Punkt der höchsten Zustimmung: Wenn sie einer Aussage zustimmen, sollten sie sich darauf zu bewegen, wenn sie es nicht tun, sollten sie sich - dem Ausmaß ihrer Ablehnung entsprechend - davon entfernen. Formuliere jetzt Aussagen, z.B.
    • Wir haben über die wichtigsten Dinge gesprochen
    • Ich habe heute offen gesprochen
    • Die Zeit für die Retrospektive war gut investiert
    • Ich bin zuversichtlich, dass wir die besprochenen Maßnahmen umsetzen werden
    Beobachte nun, welche Konstellationen sich ergeben. Welche Konstellation überrascht dich?

    Kann auch als Beginn verwendet werden (#52).

    (#)


    Quelle:
    Retromat enthält Aktivitäten, die insgesamt () Kombinationen ermöglichen. Und wir fügen laufend weitere hinzu.

    Übersetzung von Ronald Steyer

    Ronald findet in ziemlich unterschiedlichen Aufgaben immer wieder das, was ihn besonders interessiert: Veränderungen oder besser: Transformation fördern. Um Unternehmen kundenorientierter und anpassungsfähiger zu machen, will er sie für agiles Arbeiten begeistern, Du kannst ihm schreiben.

    Vielen Dank auch an Martin Luig.

    Übersetzung von Patrick Zeising

    Patrick arbeitet in verschiedenen Rollen in der Softwareentwicklung in einem fantastischen Team. Seine Leidenschaft wird dabei geweckt von agilen Methoden. Gäbe es in seinem Leben keine IT, so stünde er jetzt mit seiner Gitarre vor einem Mikro auf einer Bühne. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen.

    Original von Corinna Baldauf

    Während ihrer Zeit als ScrumMaster hat sich Corinna so etwas wie den Retromat gewünscht. Letztlich hat sie ihn einfach selbst gebaut in der Hoffnung, dass er auch anderen hilft. Hast Du Fragen, Vorschläge oder Aufmunterungen für sie? Du kannst ihr schreiben oder ihr auf Twitter folgen.

    Mitentwickelt von Timon Fiddike

    Timon gibt Scrum Schulungen. Als Integraler Coach und agiler Coach coacht er Executives, Manager, Product Owner und Scrum Master. Retromat Nutzer seit 2013, Mitentwickler seit 2016. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen. Photo © Ina Abraham.