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All activities for ERKENNTNISSE GEWINNEN

5 mal "Warum?" (#8)

Grabt euch durch bis zur Wurzel des Problems indem ihr immer wieder fragt "Warum?".
Source: Agile Retrospectives
Teile die Teilnehmer in kleine Gruppen (<= 4 Leute) auf und ordne jeder Gruppe eins der wichtigsten und zuvor identifizierten Themen zu.
Aufgabe in den Gruppen:
  • Einer fragt die Anderen immer wieder: "Warum?" oder "Wie kam es dazu?", um die ursächliche Kette von Ereignissen oder die Wurzel des Problems freizulegen.
  • Schreibe die Wurzel des Problems auf. Oft handelt es sich dabei um die Antwort auf das fünfte "Warum?".
Anschließend tauschen sich die Gruppen zu ihren Ergebnissen aus.

Lernmatrix (#9)

Macht ein Brainstorming in vier Kategorien, um schnell auf eine Liste von Themen zu kommen, die der Gruppe wichtig sind.
Source: Agile Retrospectives
Nachdem die Themen aus Phase 2 besprochen wurden, zeige der Gruppe einen Flipchart mit vier Quadranten beschriftet mit :), :(, "Idee!" und "Wertschätzung". Verteile selbstklebende Notizzettel.
  • Die Teilnehmer dürfen in jedem Quadranten Zettel aufhängen - mit immer nur einem Aspekt / Gedanken pro Zettel.
  • Gruppiere die Zettel.
  • Verteile 6-10 Klebepunkte und ermuntere die Gruppe, gemeinsam darüber abzustimmen, welches die wichtigsten Themen sind.
Diese Liste ist euer Auftakt für Phase 4.

Brainstorming / Aussortieren (#10)

Erzeugt viele Ideen und sortiert sie anhand eurer Kriterien aus.
Source: Agile Retrospectives
Erkläre die Regeln und das Ziel des Brainstormings: Es geht darum, möglichst viele neue Ideen und Vorschläge zu sammeln und sie hinterher auszusortieren.
  • Lasse den Teilnehmern 5-10 Minuten Zeit, ihre Ideen und Vorschläge aufzuschreiben.
  • Gehe reihum und lasse Dir jeweils eine Idee / einen Vorschlag nennen, bis Du alle auf einem Flipchart gesammelt hast.
  • Frage jetzt das Team, welche Auswahlkriterien es anwenden möchte (z.B. Kosten, zeitlicher Aufwand, Einzigartigkeit der Idee, passt der Vorschlag zum Produkt, usw. ...). Das Team wählt vier Kriterien aus.
  • Wende alle Kriterien nacheinander auf die gesammelten Vorschläge an und markiere, welche davon alle vier Kriterien erfüllen.
  • Welche Ideen und Vorschläge sollen vom Team umgesetzt werden? Gibt es welche, die jemandem für besonders wichtig hält? Klärt das im Zweifelsfall per Mehrheitsentscheid.
Die ausgewählten Ideen und Vorschläge sind die Grundlage für Phase 4.

Der perfekte Sprint (#20)

Wie müsste der nächste Sprint sein, damit er perfekt ist?
Source: Ben Linders
Bereite ein Flipchart mit zwei Spalten vor, eine für "Bewertung" und eine für "Maßnahme". Jeder einzelne aus dem Team bewertet jetzt den vergangenen Sprint von "1" für "mies" bis "10" für "perfekt". In der Spalte daneben werden Vorschläge für Maßnahmen gesammelt, mit denen der nächste Sprint perfekt wird.

Diagramm zu Ursache und Wirkung (#25)

Findet die Ursachen von Problemen, die sich schwer fassen lassen und zu endlosen Diskussionen führen.
Source: Henrik Kniberg
Schreibe auf einen Klebezettel das Problem auf, welches untersucht werden soll und klebe es in die Mitte eines Whiteboards. Finde heraus, warum es sich dabei überhaupt um ein Problem handelt, in dem Du immer wieder fragst: "Na und?"

Finde anschließend heraus, was die Ursache für das Problem ist, in dem Du immer wieder fragst "Wieso (kommt es dazu)?"

Dokumentiere eure Erkenntnisse auf Klebezetteln und stelle kausale Zusammenhänge zwischen ihnen mit Pfeilen her. Jeder Zettel kann mehrere Ursachen haben und mehr als eine Konsequenz.

Diese Methode sollte es euch ermöglichen, Teufelskreise zu entdecken und etwas gegen sie zu unternehmen.

Speed Dating (#26)

Geht einer Sache in Zweiergruppen auf den Grund.
Source: Thorsten Kalnin
Jeder Teilnehmer schreibt ein Thema auf, dem er auf den Grund gehen möchte, z.B. etwas, was er verändern möchte. Anschließend werden Zweiergruppen gebildet, die sich im Raum verteilt hinsetzen. Jede Zweiergruppe bespricht beide Themen und sammelt mögliche Maßnahmen - fünf Minuten pro Thema und Teilnehmer, einer nach dem anderen.
Nach zehn Minuten lösen sich die Gruppen auf und es bilden sich neue Zweiergruppen. Fahrt damit fort, bis jeder mit jedem gesprochen hat.

Bei Gruppen mit einer ungeraden Anzahl an Teilnehmern setzt sich der Moderator mit in ein Team. Sein Partner bekommt in diesem Fall die gesamte Redezeit von zehn Minuten.

Zurück in die Zukunft (#37)

Stellt euch vor, der nächste Sprint wäre perfekt gelaufen. Beschreibt ihn und besprecht, was ihr gemacht habt.
Source: Luke Hohmann, found at Diana Larsen
Stellt euch vor, ihr unternehmt eine Zeitreise ans Ende der nächsten Iteration oder zum näcsten Release. Ihr findet heraus, dass es die bisher beste und produktivste Iteration überhaupt war. Ihr lasst sie euch vom Team der Zukunft beschreiben. Was hat das Team gesehen, gehört und erlebt?

Gib dem Team ein wenig Zeit, um ihre Fantasie spielen zu lassen. Rate ihnen, sich ein paar Stichworte aufzuschreiben. Anschließend beschreiben alle nacheinander ihre Erinnerung / Vision an die perfekte Iteration.

Stellt euch gemeinsam die Frage, welche Veränderungen das Team der Zukunft umgesetzt hat, die zu einer solch produktiven und perfekten Iteration geführt haben. Schreibe die Antworten auf Karteikarten, um sie in der nächsten Phase zu nutzen.

Parkbank (#41)

Gruppendiskussion mit wechselnden Teilnehmern
Source: Diana Larsen
Stelle mindestens 4 und höchstens 6 Stühle vor der Gruppe auf (die 'Parkbank'). Erkläre die Regeln:
  • Setze Dich auf einen der freien Stühle, wenn Du Dich an der Diskussion beteiligen möchtest.
  • Ein Platz auf der Bank muss immer frei sein.
  • Wenn der letzte freie Platz auf der Bank besetzt wurde, muss ein anderer von der Bank wieder ins Publikum zurückkehren.
Starte die Diskussion indem Du Dich auf die Bank setzt und spreche einen Punkt an, der in einer früheren Phase diskutiert wurde, bis jemand sich zu Dir setzt und die Diskussion weiterführt. Beende das Ganze, wenn die Diskussion einschläft.
Das ist eine Variante von 'Fish Bowl', die gut mit Gruppen von 10 bis 25 Leuten funktioniert.

Wünsch Dir was (#50)

Eine gute Fee will Dir einen Wunsch erfüllen - woran merkst Du, das er sich erfüllt hat?
Source: Lydia Grawunder & Sebastian Nachtigall
Lass die Teilnehmer zwei Minuten über folgende Frage nachdenken: 'Eine Fee gewährt Dir einen Wunsch, der Dein größtes Problem in Deinem Job über Nacht beheben wird. Was wünschst Du Dir?' Und weiter: 'Du kommst am nächsten Morgen zur Arbeit. Du spürst, dass die Fee Deinen Wunsch erfüllt hat. Woran merkst Du das? Was ist jetzt anders?' Wenn das gegenseitige Vertrauen in der Gruppe hoch ist, dann lasse jeden Teilnehmer seinen 'Wunsch-Arbeitsplatz' beschreiben. Wenn nicht, bitte die Teilnehmer, ihr Szenario im Kopf zu behalten und in der nächsten Phase Dinge vorzuschlagen, mit denen das Team dem Wunsch-Arbeitsplatz näher kommt.

Die originalen Vier (#55)

Frage die vier Kernfragen von Norman Kerth
Source: Norman Kerth
Für Norman Kerth, Erfinder der Retrospektiven, sind das die vier Kernfragen:
  • Was müssen wir uns merken, was gut lief, damit wir es nicht vergessen?
  • Was haben wir gelernt?
  • Was sollten wir beim nächsten Mal anders machen?
  • Was überrascht uns immer noch?
Welche Antworten hat das Team?

Verdeckter Boss (#58)

Wenn Eure Chefin die letzte Iteration mit Euch erlebt hätte, was würde sie ändern wollen?
Source: Love Agile
'Stellt Euch vor, Eure Chefin hätte - unerkannt - in der letzten Iteration mit Euch gearbeitet. Was würde sie über Eure Zusammenarbeit und die Ergebnisse denken? Was würde sie Euch bitten zu ändern?' Das Team wird so ermutigt, sich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Brainstorming in Schriftform (#66)

Durch schriftliches Brainstorming können Introvertierte mehr beitragen
Source: Prof. Bernd Rohrbach
Stelle eine zentrale Frage, z.B. 'Mit welchen Maßnahmen können wir uns in der nächsten Iteration verbessern?'. Verteile Papier und Stifte. Jeder schreibt seine Ideen auf. Nach drei Minuten gibt jeder seine Seite an den Nachbarn weiter und schreibt weiter auf der, die er bekommen hat. Wenn Dir die eigenen Ideen ausgehen, lese die Ideen, die sich bereits auf dem Papier befinden und ergänze sie. Und es gibt Regeln: Keine negativen Kommentare, jeder schreibt seine Ideen nur einmal auf. (Wenn mehrere Leute die gleiche Idee notieren, ist das in Ordnung.) Lasse die Seite alle drei Minuten weitergeben, bis jeder alle Seiten einmal gesehen hat. Wenn alle dann wieder die Seite haben, mit der sie begonnen haben, lasse sie die Top 3-Ideen auswählen. Sammle nun alle Top 3s auf einem Flipchart für die nächste Phase.

Unternehmens-Landkarte (#68)

Male eine Landkarte Deines Unternehmens als wäre es ein Land
Source: Judith Andresen
Verteile Papier und Stifte. Stelle folgende Frage: 'Was wäre, wenn Dein Unternehmen / Bereich / Deine Abteilung ein Land wäre?' Wie würde die Landkarte aussehen? Welche Tipps wären wichtig für eine sichere Reise? Lasse die Teilnehmer für 5 - 10 Minuten zeichnen. Hänge die Zeichnungen auf. Bespreche jede Landkarte, um interessante Metaphern zu erklären und zu diskutieren.

Das Schlimmste was wir machen können (#69)

Finde heraus, was die nächste Iteration mit Sicherheit ruiniert
Source: Corinna Baldauf
Verteile Stifte und Haftnotizen. Frage nach Ideen, wie die nächste Iteration mit Sicherheit zu einem Desaster wird - pro Haftnotiz eine Idee. Wenn alle fertig sind, hänge die Haftnotizen auf. Gehe sie gemeinsam mit dem Team durch und identifiziere wichtige Themenfelder.
Wende in der nächsten Phase diese Themen genau ins Gegenteil.

Pessimieren (#74)

Hätten wir die letzte Iteration ruiniert, wie hätten wir das gemacht?
Source: Judith Andresen
Beginne die Phase mit der Frage: 'Wenn wir die letzte Iteration völlig ruiniert hätten, was hätten wir getan?' Notiere die Antworten auf einem Flipchart. Frage dann: 'Was wäre denn jeweils das Gegenteil davon?' Notiere dies auf einem weiteren Flipchart. Bitte jetzt die Teilnehmer, die Punkte auf dem 'Gegenteil'-Chart zu kommentieren, indem sie auf Haftnotizen die Frage beantworten: 'Was hält uns davon ab?' In einer weiteren Runde nutzen sie Haftnotizen in einer anderen Farbe, um nun diese Kommentare zu kommentieren indem sie die Frage beantworten: 'Warum ist das so?'

Postersession (#91)

Teile eine große in kleinere Gruppen, die jeweils ein Poster erstellen
Source: Unknown, adapted by Corinna Baldauf, inspired by Michal Grzeskowiak
Nachdem ihr in der vorherigen Phase ein wichtiges Thema identifiziert habt, könnt ihr nun detailliert darauf eingehen. Lasse aus der größeren Gruppe mehrere kleinere Gruppen von 2-4 Personen bilden, die jeweils ein Poster (Flipchart) für die anderen Gruppen vorbereiten. Habt ihr mehr als ein Hauptthema identifiziert, lasse die Teammitglieder auswählen, an welchem sie weiterarbeiten möchten. Gebe den Teams Hinweise darauf, mit was sich die Poster beschäftigen sollen und was sie beantworten sollen, wie zum Beispiel:

  • Was genau passiert derzeit? Warum ist das ein Problem?
  • Warum / wann / wie passieren diese Dinge?
  • Wer profitiert von der aktuellen Situation? Welcher Vorteil entsteht daraus?
  • Mögliche Lösungen (mit Vor- und Nachteilen)
  • Wer könnte helfen, die Situation zu verbessern?
  • … und was noch in eurer Situation angemessen ist ...

  • Die Gruppen haben 15-20 Minuten Zeit, um ihre Poster zu gestalten. Kommt dann wieder zusammen, jede Gruppe bekommt dann zwei Minuten, um ihre Ergebnisse zu präsentieren.

    Bau Dir Deinen Scrum Master (#94)

    Das Team baut sich seinen perfekten Scrum Master und nimmt dabei unterschiedliche Sichtweisen ein
    Source: Fabian Schiller
    Zeichne einen Scrum Master auf ein Flipchart mit drei Abschnitten: Gehirn, Herz, Bauch.
    • Runde 1: 'Welche Eigenschaften hat Dein idealer Scrum Master?
      Bitte die Teilnehmer, in Einzelarbeit solche Eigenschaften aufzuschreiben (ein Eigenschaft pro Sticky). Lasse die Teilnehmer ihre Stickies erklären und dann auf die Zeichnung kleben.
    • Runde 2: "Was muss der perfekte Scrum Master über Euch als Team wissen, damit er / sie gut mit Euch zusammenarbeiten kann?"
    • Runde 3: "Wie könnt Ihr Euren Scrum Master dabei unterstützen, hervorragende Arbeit zu leisten?"
    Du kannst diese Aktivität auch auf andere Rollen anwenden, z.B. "Bau Dir Deinen Product Owner".

    Wen ich Du wäre (#95)

    Was können Teil-Teams im Umgang mit anderen Teil-Teams verbessern?
    Source: Thomas Wallet
    Identifiziere solche Teil-Teams unter den Teilnehmern, die während der Iteration interagierten, z.B Entwickler / Tester, Kunden / Anbieter, Product Owner / Entwickler. Lasse die Teilnehmer nun in 3 Minuten in Einzelarbeit aufschreiben, in welchen Fällen das eigene Teil-Team Dinge getan hat, die sich negativ auf das jeweils andere Teil-Team ausgewirkt haben. Die Teilnehmer sollten jeweils nur einem Teil-Team angehören, und dann Stickies schreiben zu allen anderen Teil-Teams (jeweils ein Punkt pro Sticky).

    Dann lesen die Teilnehmer reihum ihre Stickies vor und geben sie der jeweils angesprochenen Gruppe. Diese Gruppe bewertet die angesprochenen Themen von 0 ("Es war kein Problem") bis 5 ("Es war ein großes Problem"). So erstehen Einsichten und ein gemeinsames Verständnis für Probleme, einige davon können zur Bearbeitung ausgewählt werden.

    Wahlprogramme (#105)

    Verschiedene Parteien präsentieren Wahlprogramme. Wer bekommt deine Stimme?
    Source: Thomas Guest
    Steht bei Euch eine Wahl bevor? Nimm dies zum Anlass, um Euch im Team gegenseitig von Euren Veränderungsinitiativen zu überzeugen.


    Bitte das Team, sich in Parteien mit 2 oder 3 Mitgliedern aufzuteilen. Für 20 Minuten arbeitet nun jede Partei an einem Manifest für Veränderungen, dem Wahlprogramm. Was funktioniert nicht? Wie würdet ihr die Dinge verbessern?

    Danach treffen sich die Parteien wieder und ihre Vorsitzenden präsentieren ihre Programme. Sei vorbereitet auf schwierige Nachfragen und Zwischenrufe!

    Plane dann für eine bessere Welt! Fasse die Programme auf Stickies zusammen, jede Partei verwendet dabei eine eigene Farbe. Wo sind sich die Parteien einig? Welche Versprechungen sind unrealistisch, welche sind erreichbar?

    Setze Kurs (#113)

    Stelle Dir vor, Du bist auf einer Reise - Klippen und Schätze warten auf Dich!
    Source: Katrin Dreyer
    Stelle Dir vor, Du steuerst ein Boot anstelle eines Produkts oder eines Services. Stelle der Crew die folgenden Fragen:
    1. Wo ist ein Schatz zu finden?
      (Neue Dinge, die es wert sind, ausprobiert zu werden)
    2. Wo ist eine Klippe, vor der man sich in Acht nehmen muss?
      (Was macht dem Team Sorgen?)
    3. Kurs halten für....
      (Welche bestehenden Prozesse laufen gut?)
    4. Kurswechsel für.....
      (Welche bestehenden Prozesse laufen schlecht?)

    Kraftfeld-Analyse (#115)

    Analysiere Faktoren, die eine bestimmte Initiative unterstützen und erschweren
    Source: Derek Neighbors, via Joel Edwards
    Nenne das Thema, das das Team eingehend untersuchen wird (Deployment-Prozesse, Peer-Programmierung, Definition von Done, ....). Teile das Team in Gruppen von je 3-4 Personen. Gebe ihnen 5-7 Minuten Zeit, um alle unterstützenden Faktoren, Treiber und Aktionen aufzulisten, die für das Thema wichtig sind. Gehe durch den Raum. Jede Gruppe liest reihum eine ihrer Haftnotizen vor und klebt sie in das Kraftfeld, bis jede Gruppe ihre Punkte genannt hat. Gruppiere und sortiere Doppelungen aus. Wiederhole nun diese beiden Schritte für die Faktoren, die für das Thema erschwerend wirken oder verhindern, dass es erfolgreich oder so effektiv wie möglich umgesetzt werden kann. Geht nun gemeinsam alle Punkte durch und fügt sie dem Kraftfeld hinzu.


    Um die wichtigsten Einflussfaktoren zu identifizieren, erhält jeder Teilnehmer vier Stimmen - zwei für unterstützende und zwei für erschwerende Faktoren. Zähle die Stimmen aus und markiere die Top 2x2 Faktoren mit großen Pfeilen. Nutze die letzten 15-20 Minuten des Meetings um zu überlegen, wie die wichtigsten unterstützenden Faktoren verstärkt und die wichtigsten bremsenden Faktoren abgeschwächt werden können.

    Verschneite Berge (#118)

    Geht Probleme mit schwierigen "burn downs" und "scope creep" an
    Source: Olivier Fortier
    Diese Aktivität ist hilfreich, wenn ein Team ständig mit zusätzlichen Anfragen und "scope creeps" (ständige Erweiterung des Funktionsumfangs) beschäftigt ist. Verwende das Burndown-Chart des problematischen Sprints, um aus dieser Kontur eine Landschaft mit schneebedeckten Bergen zu zeichnen. Füge hier und da ein paar Bäume hinzu. Drucke Zeichnungen von Schlitten fahrenden Kindern aus, z.B. schnelle Rodler, ängstliche Kinder, gelangweilte Kinder mit einem Schlitten usw. (Google-Bildsuche mit "kid sledging drawing").

    In Teams von zwei oder drei Personen bitte die Teammitglieder festzustellen, welche der gezeichneten Reaktionen des Kindes zu welchem Teil der Bergkette passt.
    Beispiel: Wenn der Berg flach ist, könnte es dem Kind langweilig sein. Wenn du vor einer Wand stehst, könnte das Kind Angst haben.

    Bespreche dann die Reaktion des Teams auf die eigenen burn downs.

    (#)


    Quelle:
    Retromat enthält Aktivitäten, die insgesamt () Kombinationen ermöglichen. Und wir fügen laufend weitere hinzu.

    Übersetzung von Ronald Steyer

    Ronald findet in ziemlich unterschiedlichen Aufgaben immer wieder das, was ihn besonders interessiert: Veränderungen oder besser: Transformation fördern. Um Unternehmen kundenorientierter und anpassungsfähiger zu machen, will er sie für agiles Arbeiten begeistern, Du kannst ihm schreiben.

    Übersetzung von Patrick Zeising

    Patrick arbeitet in verschiedenen Rollen in der Softwareentwicklung in einem fantastischen Team. Seine Leidenschaft wird dabei geweckt von agilen Methoden. Gäbe es in seinem Leben keine IT, so stünde er jetzt mit seiner Gitarre vor einem Mikro auf einer Bühne. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen.

    Original von Corinna Baldauf

    Während ihrer Zeit als ScrumMaster hätte sich Corinna so etwas wie den Retromat gewünscht. Letztlich hat sie ihn einfach selbst gebaut in der Hoffnung, dass er auch anderen hilft. Hast Du Fragen, Vorschläge oder Aufmunterungen für sie? Du kannst ihr schreiben oder ihr auf Twitter folgen.

    Mitentwickelt von Timon Fiddike

    Timon gibt Scrum Schulungen. Als Integraler Coach und agiler Coach coacht er Executives, Manager, Product Owner und Scrum Master. Retromat Nutzer seit 2013, Mitentwickler seit 2016. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen. Photo © Ina Abraham.