Du planst Deine nächste Retrospektive? Fang mit einem zufällig generierten Ablauf an, pass ihn an, druck ihn aus und teile die URL mit anderen. Oder guck Dich einfach nach neuen Ideen um!

Ist es Deine erste Retro? Fang hier an!
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Wer hat's gesagt? (#106)

Ordne Zitate einzeln Teammitgliedern und Situationen zu
Source: Beccy Stafford
Nimm Dir vor dem Retro-Termin etwas Zeit, um E-Mail-Threads, Chat-Protokolle und dergleichen durchzusehen. Sammle Zitate aus der letzten Iteration: Lustige Zitate, oder Zitate, die ohne Kontext ein wenig seltsam klingen. Schreibe sie mit dem Namen der Person auf, die sie gesagt bzw. geschrieben hat.

Lies die Zitate zu Beginn des Retros vor und bitte das Team zu erraten, wer es gesagt hat - der Zitierte soll sich nicht selbst offenbaren! Oft weiß das Team nicht nur, wer es gesagt hat, sondern spricht dann auch darüber, was in dieser Situation vor sich ging.

Pärchen suchen (#6)

Die Teilnehmer suchen passende Eigenschaftskarten zu ihren Vorschlägen zu "anfangen, aufhören, weitermachen"
Source: Agile Retrospectives
Vorbereitung: ca. 20 Eigenschaftskarten, z.B. farbige Karteikarten mit eindeutigen Eigenschaften wie lustig, pünktlich, klar, wichtig, beeindruckend, gefährlich, scheußlich.
Jedes Teammitglied muss vor dem Spiel mindestens neun Karteikarten schreiben: jeweils drei für Dinge, die es anzufangen, aufzuhören oder weiterzumachen gilt.

Ein Teammitglied wird als Richter ausgewählt und beginnt:
  • Vom Stapel der vorbereiteten Eigenschaftskarten deckt sie / er die erste Karte auf.
  • Daraufhin suchen alle anderen Teammitglieder aus ihren selbst geschriebenen Karteikarten die eine aus, die am besten dazu passt und legen sie verdeckt auf den Tisch.
  • Wer seine Auswahl als letztes getroffen hat, muss seine Karteikarte wieder aufnehmen und darf in der nächsten Runde wieder mitmachen.
  • Nun sammelt der Richter alle verdeckten Karteikarten auf und mischt sie.
  • Anschließend deckt er alle Karteikarten auf und entscheidet, welche am besten zu der aufgedeckten Eigenschaftskarte passt - diese Karteikarte hat die Runde gewonnen. Ihr Autor bekommt die Eigenschaftskarte als Belohnung und alle übrigen Karteikarten der Runde sind verbraucht und werden zur Seite gelegt.
  • Der linke Nachbar vom aktuellen Richter wird der nächste Richter und eine neue Spielrunde kann beginnen.
Das Spiel ist zu Ende, sobald keiner mehr Karteikarten hat. Wer die meisten Eigenschaftskarten sammeln konnte, gewinnt.

Schließt die Aktivität, indem ihr den Verlauf des Spiels besprecht und welche Pärchen entstanden sind.

(Das Spiel basiert auf "Apples to Apples")

Brainstorming in Schriftform (#66)

Durch schriftliches Brainstorming können Introvertierte mehr beitragen
Source: Prof. Bernd Rohrbach
Stelle eine zentrale Frage, z.B. 'Mit welchen Maßnahmen können wir uns in der nächsten Iteration verbessern?'. Verteile Papier und Stifte. Jeder schreibt seine Ideen auf. Nach drei Minuten gibt jeder seine Seite an den Nachbarn weiter und schreibt weiter auf der, die er bekommen hat. Wenn Dir die eigenen Ideen ausgehen, lese die Ideen, die sich bereits auf dem Papier befinden und ergänze sie. Und es gibt Regeln: Keine negativen Kommentare, jeder schreibt seine Ideen nur einmal auf. (Wenn mehrere Leute die gleiche Idee notieren, ist das in Ordnung.) Lasse die Seite alle drei Minuten weitergeben, bis jeder alle Seiten einmal gesehen hat. Wenn alle dann wieder die Seite haben, mit der sie begonnen haben, lasse sie die Top 3-Ideen auswählen. Sammle nun alle Top 3s auf einem Flipchart für die nächste Phase.

Systemisches Konsensieren (#103)

Messe den Widerstand, nicht die Zustimmung
Source: Georg Paulus, Siegfried Schrotta \& Erich Visotschnig via Corinna Baldauf
Hast Du ein heiß diskutiertes Thema mit vielen Lösungsvorschlägen und das Team kann sich auf keinen einigen?
Versuche nicht, eine Mehrheit für einen Vorschlag zu finden, denn das schafft oft Gewinner und Verlierer. Probiere stattdessen, was passiert, wenn Du die Entscheidung umdrehst:
Finde heraus, welche Lösung am wenigsten Widerstand hervorruft. Zeichen eine Tabelle mit den Teammitgliedern in der ersten Spalte und den Lösungsvorschlägen als Überschriften der folgenden Spalten. Jetzt muss jeder seinen Widerstand gegen jeden Vorschlag ausfüllen. Von 0, das 'kein Widerstand - das ist, was ich will' bedeutet, bis zu 10, das bedeutet 'da erschieß ich mich lieber'. Probiere die am wenigsten verhasste Lösung aus.

Gut & überraschend (#45)

Was fanden die Teilnehmenden gut und was hat sie überrascht in der Retrospektive
Source: Unknown
Lass jeden Teilnehmer in einer schnellen Runde eine Sache beschreiben, die sie bezogen auf die Retrospektive gut fanden oder die sie überrascht hat (oder beides).

(#)


Quelle:
Retromat enthält Aktivitäten, die insgesamt () Kombinationen ermöglichen. Und wir fügen laufend weitere hinzu.

Übersetzung von Ronald Steyer

Ronald findet in ziemlich unterschiedlichen Aufgaben immer wieder das, was ihn besonders interessiert: Veränderungen oder besser: Transformation fördern. Um Unternehmen kundenorientierter und anpassungsfähiger zu machen, will er sie für agiles Arbeiten begeistern, Du kannst ihm schreiben.

Vielen Dank auch an Martin Luig.

Übersetzung von Patrick Zeising

Patrick arbeitet in verschiedenen Rollen in der Softwareentwicklung in einem fantastischen Team. Seine Leidenschaft wird dabei geweckt von agilen Methoden. Gäbe es in seinem Leben keine IT, so stünde er jetzt mit seiner Gitarre vor einem Mikro auf einer Bühne. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen.

Original von Corinna Baldauf

Während ihrer Zeit als ScrumMaster hat sich Corinna so etwas wie den Retromat gewünscht. Letztlich hat sie ihn einfach selbst gebaut in der Hoffnung, dass er auch anderen hilft. Hast Du Fragen, Vorschläge oder Aufmunterungen für sie? Du kannst ihr schreiben oder ihr auf Twitter folgen.

Mitentwickelt von Timon Fiddike

Timon gibt Scrum Schulungen. Als Integraler Coach und agiler Coach coacht er Executives, Manager, Product Owner und Scrum Master. Retromat Nutzer seit 2013, Mitentwickler seit 2016. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen. Photo © Ina Abraham.