Blog | Books | About
Du planst Deine nächste Retrospektive? Fang mit einem zufällig generierten Ablauf an, pass ihn an, druck ihn aus und teile die URL mit anderen. Oder guck Dich einfach nach neuen Ideen um!

Ist es Deine erste Retro? Fang hier an!
OMG! Print Retromats are back! Get yours fresh off the printer

More about the Retromat Print Edition

(Looking for the ebook?)
Current ID:
Replaced by JS

FEUG (engl. ESVP) (#1)

Welche Haltung haben die Teilnehmer zur Retrospektive? In welcher Rolle fühlen sie sich? Forscher, Einkaufsbummler, Urlauber, Gefangener.
Source: Agile Retrospectives
Vorbereitung: Ein Flipchart mit vier Bereichen für die vier Rollen. Erkläre den Teilnehmern die Rollen:
  • Forscher: Wissbegierig und neugierig. Möchte herausfinden, was gut und was nicht gut funktioniert und wie sich Verbesserungen erreichen lassen.
  • Einkaufsbummler: Positive Grundeinstellung. Freut sich, wenn auch nur eine gute Sache herauskommt.
  • Urlauber: Nimmt widerwillig teil. Immer noch besser als Arbeiten.
  • Gefangener: Nimmt nur teil, weil er das Gefühl hat, dass er muss.
Starte eine anonyme Umfrage, bei der jeder die Rolle, in der er sich am ehesten wiederfindet, auf ein Stück Papier schreibt. Sammle die Stimmzettel ein und zähle das Ergebnis für alle sichtbar auf dem vorbereiteten Flipchart. Falls im Team wenig Vertrauen herrscht, kannst Du die Stimmzettel nach ihrer Zählung demonstrativ vernichten, um die Anonymität sicherzustellen.
Um in die Diskussion einzusteigen, frage das Team, was sie von dem Ergebnis der Umfrage halten und wie sie es interpretieren. Falls Urlauber oder Gefangene in der Überzahl sind, könntet ihr diese Erkenntnis in der Retrospektive besprechen.

Erzähle eine Geschichte mit Signal-Wörtern (#93)

Jeder Teilnehmer erzählt eine Geschichte über die letzte Iteration, die bestimmte Wörter enthält
Source: Philip Rogers
Versorge alle mit Schreibmaterial, damit sie eine Geschichte aufschreiben können. Stelle dann die Signal-Wörter vor, die in die Geschichten einfließen sollen:
  • Wenn die letzte Iteration nicht so gut gelaufen ist:
    Verwende einige Signal-Wörter wie z.B. "wütend, traurig, froh" oder "weitermachen, sein lassen, ausprobieren". Die Geschichten sollen in der "ich"-Perspektive geschrieben werden. Dadurch werden Schuldzuweisungen verhindert.
  • Wenn die letzte Iteration erfolgreich war:
    Das Team kann entweder seine eigenen Wörter auswählen oder gebe einige zufällige Wörter vor, um die Kreativität des Teams herauszufordern.
Nun schreiben die Teilnehmer eine Geschichte von nicht mehr als 100 Wörtern über die letzte Iteration. Jedes Signal-Wort sollen sie mindestens einmal verwenden. Gebe ihnen 5-10 Minuten Zeit.
Wenn alle fertig sind, lesen sie ihre Geschichten vor. Führe eine Diskussion über die Themen, die in den Geschichten immer wieder vorkamen.

Wünsch Dir was (#50)

Eine gute Fee will Dir einen Wunsch erfüllen - woran merkst Du, das er sich erfüllt hat?
Source: Lydia Grawunder & Sebastian Nachtigall
Lass die Teilnehmer zwei Minuten über folgende Frage nachdenken: 'Eine Fee gewährt Dir einen Wunsch, der Dein größtes Problem in Deinem Job über Nacht beheben wird. Was wünschst Du Dir?' Und weiter: 'Du kommst am nächsten Morgen zur Arbeit. Du spürst, dass die Fee Deinen Wunsch erfüllt hat. Woran merkst Du das? Was ist jetzt anders?' Wenn das gegenseitige Vertrauen in der Gruppe hoch ist, dann lasse jeden Teilnehmer seinen 'Wunsch-Arbeitsplatz' beschreiben. Wenn nicht, bitte die Teilnehmer, ihr Szenario im Kopf zu behalten und in der nächsten Phase Dinge vorzuschlagen, mit denen das Team dem Wunsch-Arbeitsplatz näher kommt.

Teilt den Euro (#72)

Wie viel ist eine Aktion dem Team wert?
Source: Gamestorming
Zeige auf einem Flipchart eine Liste möglicher Aktionen. Zeichne eine Spalte daneben mit dem Titel 'Bedeutung (in €)'. Das Team kann 100 (virtuelle) Euro für die Aktionen ausgeben. Je wichtiger eine Aktionen ist, umso mehr sollten sie ausgeben. Mit Spielgeld aus einem Brettspiel wie Monopoly macht es noch mehr Spaß.

Lasse das Team gemeinsam die Preise finden. Betrachte die 2 oder 3 wertgeschätztesten Aktionen als ausgewählt.

Du und ich (#102)

Erkenne die Bemühungen deiner Teamkollegen an und verbessere dich selber ein bisschen
Source: Mike B.
Mache zwei Spalten auf einem Flipchart oder Whiteboard mit den Überschriften "Danke!" und "Meine Aktion". Bitte alle Teammitglieder ein Post-It pro Spalte zu schreiben: etwas wofür sie sich bei einem anderen Teamkollegen bedanken möchten und etwas, das sie in der nächsten Iteration an ihrem eigenen Verhalten ändern wollen. Das kann auch nur eine Kleinigkeit sein. Sobald alle fertig sind, kann jede/r ihre/seine Post-Its präsentieren und an die Tafel kleben.

(#)


Quelle:
Retromat enthält Aktivitäten, die insgesamt () Kombinationen ermöglichen. Und wir fügen laufend weitere hinzu.

Übersetzung von Ronald Steyer

Ronald findet in ziemlich unterschiedlichen Aufgaben immer wieder das, was ihn besonders interessiert: Veränderungen oder besser: Transformation fördern. Um Unternehmen kundenorientierter und anpassungsfähiger zu machen, will er sie für agiles Arbeiten begeistern, Du kannst ihm schreiben.

Vielen Dank auch an Martin Luig.

Übersetzung von Patrick Zeising

Patrick arbeitet in verschiedenen Rollen in der Softwareentwicklung in einem fantastischen Team. Seine Leidenschaft wird dabei geweckt von agilen Methoden. Gäbe es in seinem Leben keine IT, so stünde er jetzt mit seiner Gitarre vor einem Mikro auf einer Bühne. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen.

Original von Corinna Baldauf

Während ihrer Zeit als ScrumMaster hätte sich Corinna so etwas wie den Retromat gewünscht. Letztlich hat sie ihn einfach selbst gebaut in der Hoffnung, dass er auch anderen hilft. Hast Du Fragen, Vorschläge oder Aufmunterungen für sie? Du kannst ihr schreiben oder ihr auf Twitter folgen.

Mitentwickelt von Timon Fiddike

Timon gibt Scrum Schulungen. Als Integraler Coach und agiler Coach coacht er Executives, Manager, Product Owner und Scrum Master. Retromat Nutzer seit 2013, Mitentwickler seit 2016. Du kannst ihm schreiben oder ihm auf Twitter folgen. Photo © Ina Abraham.